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EVG begrüßt finanzielle Förderung des Bundes an der Infrastruktur der NE-Bahnen

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft begrüßt, das der Bund nun bereit ist, aus übergeordneten Gründen auch Schieneninfrastruktur, die sich nicht im Eigentum de Bundes befindet, finanziell zu fördern. In der Nacht zum Freitag hatte der Bundestag in letzter Lesung ein entsprechendes Gesetz zur Infrastrukturförderung beschlossen. Vordringliches Ziel ist es, so zusätzliche Kapazitäten für den Güterverkehr auf der Schiene zu schaffen.

ApS: Deutschland droht den Anschluss zu verlieren

„Im weltweiten Ranking der Länder mit der besten Infrastruktur ist Deutschland seit 2008 um mehrere Ränge zurückgefallen und droht den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren", sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, zum Auftakt des Weltverkehrsforums in Leipzig. Nach einer aktuellen Aufstellung des Weltwirtschaftsforums hatte Deutschland im Jahr 2008 noch die drittbeste Verkehrsinfrastruktur (zuzüglich des Stromnetzes) der Welt. Im Jahr 2013 reichte es nur noch für Platz neun. „Auch bei der Bewertung des deutschen Schienennetzes gibt es einen klaren Abwärtstrend zwischen den Vergleichszeiträumen 2008 bis 2013", sagte Flege. „Deutschlands Eisenbahnnetz rangiert nach dem Ranking des Weltwirtschaftsforums heute auf Platz sieben, hinter dem Spitzenreiter Schweiz, gefolgt von Japan, Hong Kong, Frankreich, Singapur und Finnland. 2008 reichte es noch für Rang vier. Die Zeichen stehen auf Verschleiß."

Allianz pro Schiene begrüßt neues Gesetz zur Förderung des NE-Bahnnetzes

Die Allianz pro Schiene begrüßt das Gesetz zur Infrastrukturförderung nicht bundeseigener Eisenbahnen (NE-Bahnen), das der Bundestag in der Nacht zum Freitag in letzter Lesung beschlossen hat. „Es ist gut, dass der Bund aus übergeordneten Gründen auch für nicht bundeseigene Schieneninfrastruktur Verantwortung übernimmt", sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Freitag in Berlin. „Allein die nicht-bundeseigene Hamburger Hafenbahn ist mit ihren Gleisen Start- und Zielpunkt für knapp 12 Prozent der gesamten Tonnage, die im Schienengüterverkehr in Deutschland bewegt wird. Große Teile des nicht von der Deutschen Bahn betriebenen Schienennetzes sind für den bundesweiten Güterfernverkehr enorm wichtig."

VDV: Bundestag beschließt Einstieg in die NE-Bahn-Finanzierung

Ab sofort werden mindestens 25 Millionen Euro jährlich aus dem Bundeshaushalt für den Ausbau und den Erhalt der Infrastruktur Nichtbundeseigener Eisenbahn (NE-Bahnen) bereitgestellt. Einen entsprechenden Beschluss dazu fasste der Budestag in seiner Sitzung am 16. Mai einstimmig.

VAP: Strategische Infrastrukturplanung zwecks Sicherung von Gütertrassen mitbestimmen

Eine Verfassungsnorm für den Binnen-, Import- und Exportverkehr auf der Schiene analog dem Transitverkehr und dem Personenverkehr, Mitbestimmung der Verlader bei der strategischen Planung der Infrastruktur zur Sicherung der Gütertrassen analog der Kantone bei den Personentrassen, die Gleichbehandlung von Wagenladungsverkehr und Kombiniertem Verkehr, die Stärkung der jeweiligen komparativen Vorteile Strasse – Schiene, eine bessere Kundenorientierung der Eisenbahnen und eine europäische Harmonisierung bei der Lärmsanierung der Eisenbahnen – das sind die wichtigsten Anliegen der Vertreter von über 300 Unternehmungen der Verladerwirtschaft, welche sich zu ihrem jährlichen Verkehrsforum des Verbandes der verladenden Wirtschaft VAP* heute in Zürich getroffen haben und sich über die Situation des Güterverkehrs in der Schweiz und in Europa informieren liessen.

DVF: Züge schneller auf die Schiene - aber erst ab 2015?

"Die deutsche Bahnindustrie hat letztes Jahr durch nicht zugelassene Schienenfahrzeuge 500 Millionen Euro an Ergebnis verloren. Die Situation schadet unserer Wettbewerbsfähigkeit, erklärte Michael Clausecker, Präsidiumsmitglied DVF, Vorsitzender der Geschäftsführung Bombardier Transportation GmbH, auf der vom Deutschen Verkehrsforum (DVF) organisierten Veranstaltung der Parlamentsgruppe Schienenverkehr.

Lösung für Mehrkosten bei Bahnprojekt München – Lindau steht

Der Ausbau der Schienenstrecke München-Lindau geht weiter voran. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil begrüßt, dass die DB AG jetzt grünes Licht für die Fortsetzung der Planungen gegeben hat und mit dem sogenannten Umwelt-Screening startet. „Die Elektrifizierung Richtung Schweiz ist für Bayern elementar. Ich habe es daher zur Chefsache gemacht. Das trägt Früchte. Die DB setzt auf operativer Ebene das um, was ich aktuell mit dem Konzernvorstand vereinbart habe. Das Projekt bleibt im Zeitplan. Spätestens im Jahr 2020 sollen die Züge unter Draht bis Lindau fahren. Der Freistaat wird hier nicht aufhören, der Bahn solange Dampf zu machen. Bummeln können wir uns nicht leisten", erklärt Zeil.

MVI-Amtschef Bäumer beim trinationalen Verkehrskongress in Basel

Die internationale Zusammenarbeit in der Verkehrspolitik im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich ist nach den Worten des Ministerialdirektors im baden-württembergischen Verkehrsministerium, Hartmut Bäumer, von großer Bedeutung für die grenzüberschreitende Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität. „Unsere Bemühungen zielen darauf ab, die Wirtschafts-, Verkehrs-, Umwelt- und Raumentwicklung entlang der transeuropäischen Verkehrsachse (TEN-V) Nr. 24 von Rotterdam nach Genua zu einer integrativen Gesamtstrategie zu vereinen", sagte Bäumer am Mittwoch, 15. Mai beim trinationalen Verkehrskongress in Basel. Der Korridor 24 umfasst mehrere europäische Regionen mit höchster Wirtschaftkraft.

BAG-SPNV: Europäische Aufgabenträger bereiten engere Kooperation vor

Auf der gestrigen INTER-Regio-Rail-Konferenz haben 90 Vertreter von regionalen Aufgabenträgern des gemeinwirtschaftlichen Eisenbahnverkehrs aus zehn Mitgliedstaaten der Europäischen Union Verbesserungsmöglichkeiten des Schienenverkehrs in ihren Heimatländern diskutiert. Vertreter von vier Aufgabenträgerverbänden haben eine Absichtserklärung zu ihrer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet.

GDL: Personalquerelen beendet − Gemeinsam ZugKunft bewegen

"Die Generalversammlung hat die Personalquerelen beendet." Das erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky nach der außerordentlichen Generalversammlung vom 14. bis 15. Mai 2013 in Berlin. Die beiden stellvertretenden Bundesvorsitzenden Norbert Quitter und Lutz Schreiber sind von den mehr als 200 Delegierten mit  84/75 Prozent in ihren Ämtern bestätigt worden. Schreiber war bisher Vorsitzender des GDL-Bezirks Nord und Quitter war der Geschäftsführer des FairnessPlan e.V. und bereits stellvertretender GDL-Bundesvorsitzender der Jahre 2008 bis 2012.

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